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    Über mich

    Mein Name ist Raimond Meier.

    Seit über zwei Jahrzehnten arbeite ich mit Menschen. Hauptberuflich im Rettungsdienst, nebenberuflich beschäftige ich mich freiberuflich mit Gesundheitsthemen, die mich über viele Jahre begleitet und geprägt haben.

    Viele meiner Projekte tragen das Wort „Coach“ im Namen. Mich selbst sehe ich jedoch nicht als klassischen Coach. Ich bin vielmehr Mentor, Unterstützer und Wegbegleiter.

    Ich möchte niemandem erzählen, wie er leben soll. Ich möchte meinen eigenen Weg teilen. Ehrlich, transparent und mit allem, was dazugehört. Mit Erfolgen, Rückschlägen, Zweifeln, Fehlern und den Erkenntnissen, die ich im Laufe der Jahre sammeln durfte.

    Jeder Mensch ist anders. Deshalb behaupte ich nicht, dass mein Weg der richtige für jeden ist. Aber vielleicht hilft er dem einen oder anderen dabei, den eigenen Weg leichter zu finden.

    Raimond Meier

    Warum ich heute tue, was ich tue

    Als ich Anfang der 2000er Jahre in den Rettungsdienst einstieg, wollte ich vor allem Menschen helfen.

    Im Laufe der Jahre durfte ich unzählige Einsätze begleiten. Ich habe erlebt, wie schnell sich das Leben verändern kann und wie oft Gesundheit erst dann in den Mittelpunkt rückt, wenn sie bereits verloren gegangen ist.

    Damals hätte ich nie gedacht, dass ich selbst einmal zu den Menschen gehören würde, die plötzlich mit ihrer eigenen Gesundheit konfrontiert werden.

    Platzhalter Bild 1Rettungsdienst & Helfen

    Der erste Wendepunkt

    2012 erlitt ich einen Spontanpneumothorax. Über fast zwei Wochen bekam ich immer schlechter Luft, bevor schließlich die Ursache erkannt wurde. Es folgte eine Operation mit einer Thoraxdrainage und ein Krankenhausaufenthalt von rund anderthalb Wochen.

    Diese Zeit hat meinen Blick auf das Leben verändert.

    Zum ersten Mal stellte ich mir ernsthaft die Frage: Warum rauche ich eigentlich? Nach der Operation hörte ich mit dem Rauchen auf. Nicht, weil ich damals bereits eine besondere Methode kannte. Sondern auch aus Angst. Ich wollte nie wieder in eine ähnliche Situation geraten.

    Es war schwer. Damals wusste ich noch nichts über Trigger, Gewohnheiten oder Verhaltensmuster. Ich kämpfte mich Schritt für Schritt durch diese Zeit und blieb mehrere Jahre rauchfrei.

    Erst später wurde mir klar, dass Veränderung nur selten am fehlenden Wissen scheitert. Viel häufiger scheitert sie an unseren Gewohnheiten, unseren Emotionen und den kleinen Entscheidungen, die wir jeden Tag treffen. Diese Erkenntnis begleitet mich bis heute.

    Der zweite Wendepunkt

    Im Jahr 2020 wurde ich erneut mit meiner eigenen Gesundheit konfrontiert. Bei mir wurde eine koronare Herzkrankheit festgestellt. Ich erhielt zwei Stents.

    Von einem Tag auf den anderen wurde Gesundheit für mich nicht mehr nur zu einem beruflichen Thema, sondern zu einem sehr persönlichen. Ich begann, vieles zu hinterfragen. Nicht nur Ernährung oder Bewegung.

    Sondern auch Stress, Schlaf, Routinen, Verhaltensmuster und die Frage, warum wir Menschen oft erst handeln, wenn unser Körper uns dazu zwingt. Ich las Fachliteratur, beschäftigte mich intensiv mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und begann gleichzeitig, mich selbst zu beobachten.

    Welche Veränderungen funktionieren für mich wirklich? Welche Gewohnheiten tun mir gut? Welche Strategien lassen sich dauerhaft in den Alltag integrieren? Und welche eben nicht?

    Klinikaufenthalt & persönliche Erfahrung

    Was ich daraus gelernt habe

    Mit der Zeit entstand etwas, womit ich ursprünglich gar nicht gerechnet hatte. Ich entwickelte für mich selbst kleine Routinen, Checklisten und Strategien, die mir halfen, gesündere Entscheidungen leichter in meinen Alltag einzubauen.

    Dabei ging es nie darum, perfekt zu sein. Es ging darum, jeden Tag ein kleines Stück besser zu werden. Vor allem lernte ich, wie wichtig es ist, die eigenen Trigger zu erkennen.

    Denn viele Entscheidungen treffen wir nicht bewusst. Sie entstehen aus Gewohnheiten, Stress, Emotionen oder Situationen, die wir oft gar nicht wahrnehmen. Je besser ich diese Zusammenhänge verstand, desto leichter fiel es mir, Veränderungen dauerhaft umzusetzen.

    Erfahrungen, die meinen Blick erweitert haben

    Neben meiner Tätigkeit im Rettungsdienst durfte ich an verschiedenen Fernsehreportagen mitwirken. Unter anderem war ich gemeinsam mit Tobias Schlegl in einer NDR-Reportage sowie in weiteren Formaten wie „Nachtschicht“ und einer Reportage von RTL II zu sehen.

    Dabei ging es für mich nie darum, im Fernsehen aufzutreten. Mir war wichtig, den Menschen einen ehrlichen Einblick in den Alltag des Rettungsdienstes zu geben. In einen Beruf, der von Verantwortung, Teamarbeit und oft auch von sehr bewegenden Momenten geprägt ist.

    Auch diese Erfahrungen haben meinen Wunsch bestärkt, Menschen nicht erst im Notfall zu begleiten, sondern möglichst schon vorher.

    Platzhalter Bild 3Medien & Reportagen

    Warum es heute diese Projekte gibt

    Irgendwann wurde mir klar, dass viele Menschen nicht noch mehr Informationen brauchen. Informationen gibt es heute überall. Was oft fehlt, ist Orientierung.

    Jemand, der offen erzählt, welche Erfahrungen er selbst gemacht hat. Jemand, der auch über Fehler spricht. Jemand, der nicht behauptet, den einzig richtigen Weg zu kennen.

    Ob es um Rauchfreiheit, Ernährung, Omega-3, Vitamin D, Stress, Schichtdienst oder andere Gesundheitsthemen geht – sie alle haben denselben Ursprung. Meine eigene Geschichte.

    Mein Verständnis von Unterstützung

    Ich sehe mich nicht als klassischen Coach. Ich bin auch kein Mensch, der behauptet, auf alles eine Antwort zu haben. Ich möchte Menschen begleiten, Denkanstöße geben und Erfahrungen teilen.

    Ich zeige meinen Weg. Ich erkläre, welche Entscheidungen ich getroffen habe, welche Strategien mir geholfen haben und welche Fehler ich gemacht habe. Was jeder daraus für sich mitnimmt, entscheidet er selbst.

    Wenn meine Erfahrungen dazu beitragen, dass jemand Zusammenhänge besser versteht, gesündere Entscheidungen trifft oder den einen oder anderen Umweg vermeiden kann, dann haben diese Projekte ihren Zweck erfüllt.

    Denn genau darum geht es mir. Nicht Menschen zu verändern. Sondern sie dabei zu unterstützen, ihren eigenen Weg finden.

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